Ratgeber · 12 Min. Lesezeit

Was kostet Social-Media-Betreuung?

Kurzantwort: Eine laufende Social-Media-Betreuung kostet kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland üblicherweise 300 bis 1.500 € im Monat. Unter 300 € bekommt ihr meist nur Terminplanung ohne eigene Inhalte, über 2.000 € seid ihr bei Agenturen mit Kampagnen, Videoproduktion und Werbeanzeigen. Wer es selbst macht, zahlt mit Zeit: drei bis fünf Stunden im Monat, oder etwa eine Stunde mit einem Werkzeug ab 29 €. Alles darunter im Detail, mit Zahlen, Beispielrechnungen und einer Checkliste für den Angebotsvergleich. Stand: Oktober 2026.

Social-Media-Betreuung: Kosten auf einen Blick

Für die laufende Betreuung haben sich grob drei Preisklassen etabliert. Die Spannen gelten für Dienstleister und kleinere Agenturen, die sich auf KMU spezialisiert haben; große Werbeagenturen liegen höher.

PaketPreis pro MonatTypischer UmfangPreis pro Beitrag
Einstieg300 bis 500 €2 bis 3 Kanäle, etwa 4 Beiträge, Content und Planung75 bis 125 €
Standard800 bis 1.000 €alle Kanäle, etwa 8 Beiträge, Reporting, fester Ansprechpartner100 bis 125 €
Premiumab 1.500 €alle Kanäle, 12 und mehr Beiträge, Strategie, Community-Managementab 125 €

Der Preis pro Beitrag ist die ehrlichste Vergleichsgröße, weil er zeigt, was ihr für das Geld tatsächlich bekommt. Ein Beitrag mit Text und Stockbild ist etwas anderes als ein geschnittenes Reel aus eurem Material. Unsere eigenen Managed-Pakete folgen genau dieser Logik: Basic 399 €, Standard 899 € und Premium ab 1.499 € pro Monat, netto zzgl. MwSt.

Social-Media-Pakete: Preise im Vergleich

Fast jeder Anbieter verkauft Pakete, und auf den ersten Blick sehen sie gleich aus. Die Unterschiede stecken in vier Punkten, die ihr beim Vergleich abfragen solltet:

  • Was zählt als Beitrag? Ein Karussell mit fünf Folien, eine Story-Serie, ein Reel: Manche zählen das als einen Beitrag, andere als drei. Fragt nach, wie Stories und Reels gezählt werden.
  • Ist ein Beitrag für alle Kanäle einer oder vier? Wenn derselbe Inhalt auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Google erscheint, rechnen gute Anbieter das als einen Beitrag mit Anpassung, andere viermal.
  • Wer liefert das Material? Pakete mit eigener Foto- und Videoproduktion kosten deutlich mehr als Pakete, die aus euren Handyfotos arbeiten. Für Handwerk, Gastronomie oder Studios ist das zweite meist die bessere Wahl, weil das Material ohnehin entsteht.
  • Ist Community-Management drin? Antworten auf Kommentare und Nachrichten sind laufende Arbeit. Viele Einstiegspakete schließen das aus, dann bleibt es bei euch.

Was ein Social-Media-Manager kostet: Freelancer, Agentur oder eigene Stelle

Die Frage „Was kostet ein Social-Media-Manager?" hat drei Antworten, je nachdem, wie ihr die Person beschäftigt:

ModellÜbliche KostenPasst, wenn
Freelancer50 bis 90 € pro Stunde, 400 bis 700 € pro Tagihr flexibel bleiben wollt und mit Ausfällen leben könnt
Agentur oder DienstleisterPakete 300 bis 1.500 € im Monat, Stundensätze 90 bis 150 €ihr Konstanz, Vertretung und Reporting braucht
Festangestellt (Teilzeit oder Vollzeit)3.000 bis 4.500 € brutto im Monat, mit Nebenkosten 45.000 bis 65.000 € im JahrSocial Media bei euch ein eigener Vertriebskanal mit täglicher Arbeit ist

Für die meisten Betriebe mit drei bis fünf Beiträgen pro Woche ist die eigene Stelle die teuerste Variante, nicht nur wegen des Gehalts, sondern wegen Urlaub, Krankheit und der Werkzeuge, die dazu kommen. Ein Paket bei einem Dienstleister kostet oft weniger als ein Fünftel davon.

Was kostet Social-Media-Beratung ohne Umsetzung?

Manche Unternehmen wollen nur die Strategie: Welche Kanäle, welche Themen, wie oft, wer macht es intern. Das wird meist nach Tagessatz abgerechnet, 800 bis 1.500 € pro Tag bei Freelancern und kleineren Agenturen. Eine Erststrategie für ein KMU braucht typischerweise ein bis zwei Tage, ein Workshop mit dem Team einen weiteren. Rechnet also mit 1.500 bis 4.000 € für ein belastbares Konzept. Viele Dienstleister, auch wir, nehmen die Strategie in die laufende Betreuung hinein und bieten das Erstgespräch kostenlos an. Dann zahlt ihr sie nicht separat.

Einmalige und optionale Kosten

Neben dem Monatspreis solltet ihr diese Posten einplanen:

  • Onboarding und Setup (einmalig): Markenaufnahme, Kanäle verbinden, Redaktionsplan aufsetzen. Üblich sind 150 bis 500 €, bei uns ab 199 €.
  • Videoschnitt (optional): Aus eurem Rohmaterial ein fertiges Reel, von Hand geschnitten: etwa 150 bis 400 € pro Video, je nach Länge und Aufwand.
  • Fotoshooting vor Ort (optional): Ein halber Tag mit Fotografin oder Fotograf liegt meist bei 400 bis 900 € und liefert Material für Monate.
  • Werbeanzeigen (optional): Das Ad-Budget geht direkt an Meta, LinkedIn oder Google. Das Anzeigenmanagement kostet zusätzlich, üblich sind 10 bis 20 % des Budgets oder eine Pauschale ab etwa 200 € im Monat.

Drei Beispielrechnungen

Damit die Spannen greifbar werden, drei typische Fälle aus unserer Praxis, mit runden Zahlen:

UnternehmenZielSinnvoller UmfangKosten pro Monat
Handwerksbetrieb, 12 MitarbeiterAzubis finden, lokal sichtbar seinGoogle-Profil, Instagram, Facebook; 4 bis 6 Beiträge aus Baustellenfotos400 bis 600 €
Praxis oder Studio, 3 bis 5 PersonenNeukunden, Termine füllenInstagram, Google, Facebook; 8 Beiträge plus Stories, Freigabe durch Inhaberin800 bis 1.000 €
Mittelständler, 80 MitarbeiterArbeitgebermarke, LinkedIn für VertriebLinkedIn, Instagram, Facebook, YouTube; 12 Beiträge, Strategie, Community-Management1.500 bis 2.500 €

Zum Vergleich die Selbermach-Variante: Dieselben Betriebe brauchen mit einem Planungswerkzeug, das Themen vorschlägt, Texte schreibt und auf allen Kanälen veröffentlicht, etwa eine Stunde pro Woche und zahlen 29 bis 49 € im Monat. Das funktioniert, wenn im Betrieb jemand diese Stunde verlässlich hat.

Was den Preis bestimmt

  • Anzahl der Kanäle: Ein Kanal ist günstiger als fünf parallel bespielte, auch wenn der Inhalt derselbe ist.
  • Beiträge pro Monat: Der größte Hebel. Mehr Content bedeutet mehr Aufwand.
  • Aufwand pro Beitrag: Einfache Grafik gegen aufwändiges Video mit Schnitt und Untertiteln.
  • Strategie und Beratung: Reine Umsetzung ist günstiger als Umsetzung plus Konzept.
  • Reporting und Community-Management: Antworten auf Kommentare und Nachrichten kosten laufend Zeit.
  • Werbebudget: Kommt, falls gewünscht, zusätzlich zum Honorar obendrauf.

Betreuung oder selbst machen: die ehrliche Rechnung

„Selbst machen" wirkt kostenlos, kostet aber Zeit. Wer ein bis zwei Beiträge pro Woche ernsthaft erstellt, investiert schnell drei bis fünf Stunden im Monat. Rechnet das gegen euren Stundensatz, und vor allem: Macht ihr es dann wirklich regelmäßig? Ein toter Kanal kostet keine Zeit, aber Vertrauen und Anfragen. Eine ausführliche Abwägung findet ihr im Beitrag „Selbst machen oder Agentur beauftragen?", und wie viel Frequenz überhaupt nötig ist, im Beitrag „Wie oft sollte man posten?".

Checkliste: Woran ihr ein faires Angebot erkennt

  • Transparente Pakete mit Preis pro Monat statt undurchsichtigem Stundenchaos.
  • Klar definierter Leistungsumfang: wie viele Beiträge, welche Kanäle, wie Stories und Reels gezählt werden.
  • Ihr behaltet die Freigabe über jeden Beitrag, idealerweise mit einem Klick per E-Mail.
  • DSGVO-konform, Verbindung nur über die offiziellen Plattform-Logins, keine Passwortweitergabe.
  • Ein fester Ansprechpartner statt wechselnder Zuständigkeiten.
  • Mindestlaufzeit von höchstens drei Monaten, danach monatlich kündbar.
  • Ein Reporting, das ehrlich sagt, was lief und was nicht, nicht nur Follower-Zahlen.

Fazit

Rechnet mit ab etwa 400 € im Monat für eine solide Komplettbetreuung; der Sweet Spot für die meisten KMU liegt um die 900 €. Ein festangestellter Social-Media-Manager kostet ein Vielfaches, ein Freelancer ist günstiger, aber ein Einzelrisiko, und Selbermachen mit Werkzeug ist die günstigste Variante, wenn die Stunde pro Woche wirklich stattfindet. Wichtiger als der reine Preis ist, dass Umfang und Ergebnis stimmen und es regelmäßig läuft.

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Häufige Fragen zu Kosten und Preisen

Was kostet Social-Media-Betreuung im Monat?

Für kleine und mittlere Unternehmen liegen seriöse Komplettpakete üblicherweise zwischen 300 und 1.500 € pro Monat, je nach Anzahl der Kanäle, Beiträgen pro Monat und Umfang (Content-Erstellung, Strategie, Reporting, Community-Management). Unter 300 € ist in der Regel nur Terminplanung ohne eigene Inhalte drin, über 2.000 € bewegt man sich bei Agenturen mit Kampagnen, Video-Produktion und Werbeanzeigen. Bei SocialCommander startet die Betreuung bei 399 € im Monat, das Standard-Paket liegt bei 899 €.

Was kosten Social-Media-Pakete im Vergleich?

Einstiegspakete mit 2 bis 3 Kanälen und etwa 4 Beiträgen pro Monat liegen meist bei 300 bis 500 €. Standardpakete mit allen Kanälen, 8 Beiträgen und Reporting kosten 800 bis 1.000 €. Premiumpakete mit 12 und mehr Beiträgen, Strategie und Community-Management beginnen bei etwa 1.500 €. Entscheidend beim Vergleich ist der Preis pro Beitrag und was ein Beitrag umfasst: nur Text, Text plus Grafik, oder ein geschnittenes Video.

Was kostet ein Social-Media-Manager?

Als Festangestellter kostet ein Social-Media-Manager in Deutschland erfahrungsgemäß 3.000 bis 4.500 € brutto im Monat, mit Lohnnebenkosten also 45.000 bis 65.000 € im Jahr, plus Werkzeuge und Vertretung im Urlaub. Freelancer rechnen meist 50 bis 90 € pro Stunde oder 400 bis 700 € pro Tag ab. Für ein KMU, das drei bis fünf Beiträge pro Woche braucht, ist ein Paket bei einem Dienstleister in der Regel deutlich günstiger als die eigene Stelle.

Was kostet eine Social-Media-Beratung?

Reine Beratung, also Strategie, Kanalauswahl und Redaktionsplan ohne laufende Umsetzung, wird meist nach Tagessatz abgerechnet: 800 bis 1.500 € pro Tag bei Freelancern und kleineren Agenturen, darüber bei großen Häusern. Eine Erststrategie für ein KMU braucht typischerweise ein bis zwei Tage. Manche Anbieter, auch wir, bieten das Erstgespräch kostenlos an und nehmen die Strategie in die laufende Betreuung hinein.

Was ist günstiger: Agentur, Freelancer oder selbst machen?

Freelancer sind oft am günstigsten, aber abhängig von Verfügbarkeit und Können einer einzelnen Person. Agenturen und Dienstleister kosten mehr, liefern dafür Konstanz, Vertretung und Reporting. Selbermachen spart Honorar, kostet aber drei bis fünf Stunden Arbeitszeit pro Monat bei ein bis zwei Beiträgen pro Woche, und ein Werkzeug mit KI-Unterstützung ab etwa 30 € im Monat macht daraus eine Stunde. Entscheidend ist nicht der reine Preis, sondern ob am Ende regelmäßig etwas erscheint.

Gibt es zusätzliche Kosten neben dem Monatspreis?

Üblich ist eine einmalige Onboarding- oder Einrichtungsgebühr (bei uns ab 199 €) für Markenaufnahme und Setup. Optionale Posten sind professioneller Videoschnitt (ab etwa 150 € pro Video), Fotoshootings vor Ort und bezahlte Werbeanzeigen, bei denen das Ad-Budget direkt an die Plattform geht und das Anzeigenmanagement meist 10 bis 20 % des Budgets oder eine Pauschale kostet. Seriöse Anbieter weisen alles getrennt aus.

Gibt es eine Mindestlaufzeit?

Bei SocialCommander gilt für die Managed-Betreuung eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten, danach monatlich kündbar mit 4 Wochen Frist zum Monatsende, formlos per E-Mail. Der Grund: Social Media wirkt erst über Kontinuität, kürzer wäre unseriös. Das Self-Service-Tool ist dagegen jederzeit monatlich kündbar. Bei anderen Anbietern sind 6 bis 12 Monate üblich, das solltet ihr vor der Unterschrift prüfen.

Keine Zeit für all das?

Wir übernehmen euer Social Media komplett – Content, Planung und Veröffentlichung auf allen Kanälen. Managed-Service ab 399 €/Monat.

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